Mein eigener Lebensweg hat mich gelehrt, wie stark äußere Einflüsse unsere Entscheidungen und unseren Lebensweg prägen können. Die Auseinandersetzung mit den Frauen der Antike und den jungen Menschen von heute ist deshalb auch eine Auseinandersetzung mit Fragen, die mich selbst seit vielen Jahren begleiten.
Meine Kunst ist Ausdruck dieser reflektierten Lebenserfahrungen und meiner Suche nach jenen kostbaren Momenten, in denen ich mir selbst liebevoll begegne – jenseits von Erwartungen, Prägungen und den Bildern, die andere von mir entworfen haben.
Aus einem konfliktbeladenen Elternhaus stammend, später als alleinerziehende Mutter zweier Töchter haben mich diese frühen Lebenserfahrungen stark geprägt. Sie haben meinen Blick auf Menschen vertieft und mich gelehrt, wie eng Stärke und Verletzlichkeit, Freiheit und Verantwortung, Hoffnung und Schmerz miteinander verbunden sind.
Die Malerei begleitet mich seit meiner Kindheit. Zeichnen, Gestalten und das schöpferische Arbeiten waren für mich nie nur ein Hobby, sondern eine selbstverständliche Form, die Welt zu entdecken, zu lernen, und zu verstehen.
Schon früh faszinierten mich die großen Meister der Renaissance. Ihre meisterliche Fähigkeit, Persönlichkeit, Würde und Menschlichkeit sichtbar zu machen, inspiriert mich bis heute. Mit vierzehn Jahren entstand mein erstes Porträt. Mein Kunstlehrer erkannte meine Begeisterung, förderte mein Talent und gab mir den Raum, mich auszuprobieren.
Am Theater entdeckte ich, wie Kostüm und Maske unsere Wahrnehmung und Rollen verändern können. Später begegnete ich als Expertin für Intensivpflege und Therapeutin unzähligen Menschen in Situationen, die von Hoffnung, Angst, Mut, Verlust, jedoch auch von Schönheit und Neubeginn geprägt waren. In diesen Begegnungen lernte ich, hinter das Sichtbare zu schauen. Nicht das Äußere interessierte mich, sondern das, was ein Gesicht erzählt, ohne Worte.
Bevor oder während äußere Einflüsse beginnen, den Blick auf sich selbst, und den persönlichen Lebensweg zu bestimmen, suche ich die einzigartige Persönlichkeit am Anfang aller ihrer Möglichkeiten.
Aus all diesen Erfahrungen ist meine Leidenschaft für die Porträtmalerei entstanden. Ob Mensch oder Tier – mich interessiert die einzigartige Persönlichkeit. Ich suche in jedem Porträt nach dem Ausdruck, der einen Menschen oder ein Tier unverwechselbar macht, und eine zeitlose und respektvolle Erinnerung schafft – nicht reduziert auf etwas, was wir vielleicht nie sein wollten.
Ich nutze hauptsächlich Pastellkreiden und Zeichenkohle, weil sie aus dem reinen Pigment bestehen, und somit mit ihrer Natürlichkeit und Unverfälschtheit ideal zu den Inhalten meiner Porträt Kunst passen.
Das Handwerk und meine künstlerischen Fertigkeiten habe ich mit den Jahren bei verschiedenen Künstler -und Porträtmalern/innen gelernt und verfeinert. Dabei habe ich neben dem handwerklichen Fähigkeiten auch meinen persönlichen Stil gefunden.
Aus- und Weiterbildungen
- Grundlagen der Malerei Gustav Koletscka ( Deutschland)
- Akt-und Figürliches Zeichnen, Kunstakademie (Deutschland)
Kurse und Seminare
- Porträt klassisches Zeichnen und Malen ( Italien, Deutschland, Dänemark)
- Paolo Campa, Ölmalerei
- Clio Newton, Porträt in Kohle
Berufsverband Visuelle Kunst:
Newcomer Mitglied Visarte Zentralschweiz
Ausstellungen:
2026 Longines, CSIO St. Gallen
2025 Arts Crossroad, Kunstmesse Luzern, Kornschütte Luzern
Zusammenarbeitspartner:
Atelier Schuwey, Einrahmungen und Passepartouts, Luzern